Kollaboration
Die Zusammenarbeit in Gruppen und in interdisziplinären Teams wird immer wichtiger. Dies muss trainiert werden. Denn Kollaboration bedeutet mehr als die Zusammenarbeit in Gruppen. Es geht vielmehr darum, lösungsorientiert zu arbeiten und das eigene Wissen effektiv im Team einzubringen. Schüler*innen müssen lernen Verantwortung für die Gruppe zu übernehmen, Kompromisse zu finden und sich klar zu positionieren. Im Zusammenhang mit der Kollaboration sind daher die Kompetenzen Koordination, Ideenaustausch und Reflexion besonders wichtig.
So kann Kollaboration gefördert werden:
Ideenfindung in einem Projekt
Die Schüler*innen arbeiten an einem Projekt. Der KI-Assistent hilft, die Perspektiven der Schüler*innen zu erweitern, nach dem Brainstorming die Ideen auszuwerten und einen geeigneten Lösungsansatz zu wählen. Die KI wird also in der Rolle der Moderation eingesetzt.
Der geeignete Prompt lautet:
Du bist Ideencoach in unserem Gruppenprojekt. Das Thema lautet …
Hilf uns, unsere Perspektiven zu erweitern. Stelle Fragen, die uns zum Weiterdenken anregen. Gib uns anschließend Tipps, wie wir unsere Ideen strukturieren und wir sie als Team gut weiterentwickeln können.
Feedback geben trainieren
Sehr effektiv ist das Feedback, das sich Peers gegenseitig geben. Feedback zu geben, muss trainiert. Hier fungiert die KI als Vorbereitung, denn sie unterstützt die Struktur und ergänzt fehlende Feedbackfragen.
Ein geeigneter Prompt lautet:
Du bist ein Feedback-Coach, der mir hilft, meinem Lernpartner/meiner Lernpartnerin respektvoll, höflich und hilfreich Rückmeldung zum Text/zum Projekt (genauen Titel einsetzen) etc. zu geben. Prüfe unsere Leitfragen, die helfen sollen, über Stärken, Schwächen und Verbesserungsvorschläge zu sprechen. Achte auch darauf, dass die Fragen motivierend gestellt sind. Wenn die Reihenfolge der Fragen verändert werden sollte, gibst du uns einen Hinweis bzw. eine Empfehlung. |
Zur Reflexion:
KI kann Kollaboration erleichtern, aber auch Individualisierung verstärken.
Wie stelle ich als Lehrkraft sicher, dass die Schüler*innen das Feedback als maschinelles Feedback erkennen und ihnen klar ist, welcher Schatz menschliches Feedback ist?
